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Mietminderung beim Ausfall des Aufzugs

Viele Mieter kennen die höchst ärgerliche Situation: Voll bepackt mit Einkaufstüten eilt man dem Fahrstuhl entgegen, um dann festzustellen, dass dieser kaputt ist. Je nachdem, wie viele Stockwerke man sich dann hochgeschleppt hat (und wie oft man das machen musste), stellt man sich die Frage, ob und in welcher Höhe „man die Miete mindern darf“ – selbst bitte erst einmal gar nicht!
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Eigenbedarfskündigung: Der Härtegrund „fehlender Ersatzwohnraum“ wird in Berlin immer wichtiger

Urteil // Landgericht Berlin // 67 S 272/17
In einer neueren Entscheidung der 67.Kammer des Landgerichts Berlin wird nochmals die Beweislastverteilung zwischen Mietern und Vermietern in einem solchen Verfahren dargelegt, um im Anschluss einige, jedenfalls für Berliner interessante Erwägungen zum Härtegrund „angemessener Wohnraum zu zumutbaren Bedingungen“ zu formulieren.
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Kündigung und Räumung eines Messies

Beschluss // Landgericht Berlin // 66 S 230/17
Es ist wohl ein Alptraum eines jeden Vermieters, dass der eigene Mieter das Mietobjekt beschädigt und aufgrund einer Erkrankung nicht gekündigt werden kann. Dass bei sorgfältigem Arbeiten auch Mietverhältnisse mit depressiven/psychisch kranken Mietern letztlich beendet werden können, zeigt ein Beschluss des Landgerichts Berlin vom 19.01.2018.
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Keine örtliche Verkehrssitte Balkone mit 50% ihrer Fläche zu berücksichtigen

Urteil // Landgericht Berlin // 18 S 308/18
Nach Ansicht der 18. Kammer des Landgerichts Berlin besteht in Berlin keine örtliche Verkehrssitte, dass Balkone immer mit 50% der Fläche in die Berechnung der Wohnfläche mit einfließen. Bei Mietverträgen, die nach dem Jahr 2003 abgeschlossen wurden und die über einen Balkon verfügen, besteht deshalb eine gute Chance, dass die tatsächlich vorhandene Fläche geringer ist, als die vermietete.
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